05.03.2026: "Kein Land für Niemand - Abschottung eines Einwanderungslandes"

Rund 70 Zuschauer*innen kamen am 5. März 2026 in der Studiobühne Siegburg zusammen, um die Dokumentation „Kein Land für Niemand“ zu sehen und sich im Anschluss auszutauschen.

Der Film hinterließ einen tiefen Eindruck: Er zeigte schonungslos die humanitäre Lage an den europäischen Außengrenzen, erzählte bewegende Geschichten Geflüchteter und machte sichtbar, wie politische Entscheidungen und gesellschaftliche Entwicklungen ihr Leben prägen.

Im Anschluss standen Vertreter*innen der Sea-Eye-Lokalgruppen Bonn und Troisdorf für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Die Diskussion verdeutlichte, wie komplex die Themen Flucht und Migration sind – einfache Antworten greifen zu kurz.

Gleichzeitig wurde spürbar: Hoffnung bleibt. Und individuelles Engagement zählt. Denn eine solidarische Gesellschaft stärkt uns alle – menschlich, demokratisch und auch ökonomisch.


Fotos: U. Neusser